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CDU in Saarpfalz-Kreis und Stadt St. Ingbert stärken Bildungsstandort St. Ingbert   PDF  Drucken  E-mail 

21. 04. 2009
CDU in Kreis und Stadt stärken den Bildungsstandort St. Ingbert.

 

In einer gemeinsamen Kraftanstrengung will die CDU- Mehrheitsfraktion des Kreistag mit der Stadtratsfraktion und mit Oberbürgermeister Jung den Neubau und die Sanierung des Leibniz-Gymnasium am zentralen Standort Albert-Weisgerber-Allee jetzt schnellstens umsetzen.


Die CDU hat den festen Willen, der Stadt mittels Neubau eines Unterrichtsgebäudes, einer neuen Schulturnhalle und der Sanierung des vorhandenen Baubestandes einen weiteren Qualitätsschub in der Bildungslandschaft zu ermöglichen. Dies wird dann auch zukünftig über die Stadtgrenzen hinaus Schüler in die Bildungsstadt St. Ingbert locken. Die Kreistagsfraktion der CDU hat für das Vorhaben als ersten Finanzierungsanteil 3,1 Millionen Euro in den Haushalten 2009/10 bereitstellen lassen. Der weitere Finanzierungsbedarf ist für die Haushalte 2011 und 2012 berücksichtigt.

 

Die Kreistagsmitglieder Klaus Tussing, Kurt Schwan und der Fraktionsvorsitzende Peter Nagel ließen sich von Markus Gestier und Oberbürgermeister Georg Jung nochmals die Forderungen und Wünsche für eine genehmigungsfähige Planung erläutern. Die Grundsatzentscheidung des Kreistages, von Oberbürgermeister Jung und dem St. Ingberter Stadtrat, den Standort Albert-Weisgerber-Allee als zentralen Schulstandort für die Weiterentwicklung des Gymnasiums zu favorisieren, wurde bereits im August letzten Jahres gefasst. Heute sind für die weitere Projektentwicklung bereits drei Forderungen der CDU berücksichtigt.

 

1.     die Anwohner müssen durch geeignete Maßnahmen beim ruhenden wie Zubringerverkehr entlastet werden. Aus diesem Grund wird der Erweiterungsbau mit Tiefgarage geplant und die Zufahrt in den Bereich Albert-Weisherber-Allee gelegt.

2.     Die Sportanlage muss weitestgehend erhalten bleiben, damit, am Standort konzentriert, das gesamte platzgebundene Sportprogramm bis zum Abitur umgesetzt werden kann.

3.     Der Erweiterungsbau der Schule, abgestimmt auf die in den nächsten Jahren zu erwartenden Schülerzahlen, wird das angepasste Raumprogramm umfassen. Er wird sich in die umliegende Bebauung einpassen und darf für die Anwohner nur wenig Störpotential beinhalten. Der Baumbestand, auch auf dem Sportplatz parallel zur Römerstraße, sollte weitestgehend geschont werden.

 

Die von der Stadt geforderte ergänzende Ideensammlung für eine standortgerechte Architektur ist von der Kreisverwaltung abgeschlossen worden. Mehrere Vorschläge bekannter Architekten liegen nun auf dem Tisch. Die CDU fordert die Kreisverwaltung auf, kurzfristig die Gremien einzubinden und sofort das Baugenehmigungsverfahren einzuleiten, damit auch die Anwohner in die Planungen und Entscheidungen eingebunden werden können.

 

Fraktionsvorsitzender Dr. Markus Gestier, Stellv. Landrat Peter Nagel, Ortsvorsteher Klaus Tussing, Kreistagsmitglied Kurt Schwan und OB Georg Jung (v. l. n. r.)


Weitere Verzögerungen im Projekt sind für Schüler, Lehrer, aber auch die verkehrsbelästigten Anwohner im Schmelzerwald, dem derzeitigen Teilstandort, nicht nachvollziehbar. Eine wichtige Forderung der CDU bezüglich der Verkehrsberuhigung wurde bereits als Vorgabe in den Wettbewerb eingebracht. Die Planung muss eine Tiefgarage vorsehen, die verkehrsmäßig so angebunden ist, dass die Anwohner am neuen Standort keine wesentlichen Veränderungen Ihrer derzeitigen Verkehrssituation fürchten müssen. Eine nicht unwesentliche Folge des Bauvorhabens wird die dringend notwendige Entlastung des Standortes Schmelzerwald darstellen. Die zukunftssichere zentrale Standortentscheidung ist nach Abwägung aller infrastruktureller Fragen die optimalste Lösung für St. Ingbert:

 

·         Kurze Wege in die Innenstadt, kurze Wege zum Bahnhof und zum Bus.

·         Optimale pädagogische Bedingungen und Möglichkeiten an einem gemeinsamen Standort.

·         Keine „Verschiebebahnhofsituation“ für Schüler und Lehrer mehr im Unterricht.

·         Für Sport zukünftig beste unmittelbar nutzbare Hallen und Plätze und für die musische Bildung geeignete Säle.

·         Die Erneuerung dieses schulischen Angebots bietet sich natürlich auch unter dem Aspekt des demographischen Wandels an.  Bei weniger Schülern, aber einem verbesserten Bildungsangebot durch kleinere Klassen und flexiblere Nachmittagsbetreuung wird das neue „Leibniz“ Vorbildcharakter bekommen.

 

Die CDU fordert den Landrat auf nach Vorlage aller Ideen nun zwei Gänge zuzulegen schnellstens mit Kreistag und Stadt unser Leibniz auf den Weg bringen

Kurt Schwan



 

 

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